Was Souveräne Systeme mit Ihren Daten tut — und was nicht. In klarer Sprache, nachprüfbar im offenen Quellcode.
In einem Satz
Was Sie aufbewahren, können wir in der Voreinstellung nicht lesen, weil Ihr Browser es verschlüsselt; Klartext gibt es während der Verarbeitung, und gespeicherte Ergebnisse legt der Kern nur dann lesbar ab, wenn ein Standardkonto für die betreffende Kategorie ausdrücklich Klartext wählt. Live- und Rohdaten laufen am Kern vorbei und werden nie gespeichert.
Sie müssen uns das nicht glauben, sondern können die Grenzen im offengelegten Quellcode nachprüfen: git.souveraene-systeme.de.
Der Rest dieses Berichts erklärt, wie das gemeint ist, wo Ihre Daten liegen, wer sie berührt und an welchen Stellen wir ehrlich sein müssen, dass eine Ebene doch Klartext sieht.
Was wir niemals tun
- Inhalte auf Festplatte schreiben. Gespräche, Transkripte, Übersetzungen, E-Mail-Texte und Dokumenteninhalte werden in der Verarbeitung ausschließlich im Arbeitsspeicher gehalten und danach überschrieben — nicht einmal in einen Zwischenspeicher.
- Inhalte protokollieren. In unseren Logs stehen Metadaten (Zeitpunkt, Ereignistyp, Kontobezug) — nie der Inhalt Ihrer Unterhaltungen, Dokumente oder E-Mails.
- Inhalte an Werbenetzwerke, Analyse-Dienste oder US-Konzerne geben. Es gibt keine solche Weitergabe, weil es keine solchen Empfänger in unserem System gibt.
- Ihre Inhalte zum Training von KI-Modellen verwenden. Weder wir noch unsere Verarbeitungs-Dienstleister; die Nicht-Speicherung ist vertraglich zugesichert.
- Ihre Daten verkaufen. In keiner Form, an niemanden.
- Tracker, Analytics oder fremde Schriften laden. Unsere Website und Anwendung setzen keine Analyse-Cookies, binden nichts von Drittanbietern ein und liefern alle Ressourcen vom eigenen Server aus.
Was wir tun — und wo es passiert
Unser System ist bewusst in zwei getrennte Hälften geschnitten. Das ist der Kern des Datenschutz-Versprechens, deshalb hier ausführlich.
Sie / Ihr Browser
leitet Ihren Schlüssel lokal aus Ihrem Login ab
| \
Verwaltung und Ablage \ Inhalt (direkt, verschlüsselt):
v \ Audio, Text, entschlüsselte Config
Kern-Server (Hetzner, DE) \
Konten · Abrechnung · Rechnungen \
ZK-Blöcke · optional Klartext- v
Ergebnisse · keine Live-/Rohdaten Verarbeitung, an drei Orten:
Dauerdienste (netcup, Nürnberg)
Modell-Antwort (AKI.IO, Berlin)
GPU-Sitzungen (Scaleway, FR/PL)
nur Arbeitsspeicher · keine Speicherung
Der Kern-Server in Deutschland (bei der Hetzner Online GmbH) führt die Verwaltung: Konten, Abrechnung, Rechnungen, Zeitpläne. Außerdem bewahrt er gespeicherte Ergebnisse auf — in der Voreinstellung als Datenblock, den Ihr Browser verschlüsselt hat und den der Kern nicht öffnen kann. Wählen Sie für eine Ergebniskategorie ausdrücklich Klartext, legt der Kern dieses Ergebnis lesbar ab, wertet es aber weder aus noch durchsucht er es. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist diese Wahl serverseitig gesperrt. Live- und Rohdaten laufen nie über den Kern.
Die Verarbeitungsebene ist der Ort, an dem die eigentliche KI-Arbeit passiert — Transkription, Übersetzung, Chat-Antworten, E-Mail-Einstufung. Sie sieht den Inhalt zwangsläufig, aber nur im Arbeitsspeicher, nur für die Dauer der Verarbeitung, und speichert nichts. Sie liegt seit dem 30. August 2026 an zwei Orten, und die Trennung verläuft danach, ob ein Dienst dauerhaft läuft oder für eine Sitzung entsteht:
- Dauerdienste — Chat, Dokumenten-Verarbeitung, Matrix-Bot und Seitenwächter — laufen auf einem eigenen Server bei der netcup GmbH im Rechenzentrum Nürnberg. Bis zum 30. August 2026 lagen sie bei der Scaleway SAS; der Wechsel hat den Anbieter getauscht, nicht die Datenkategorien.
- Die Modell-Antwort des Chats erzeugt seit dem 21. September 2026 die AKI.IO GmbH in Berlin, mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland. Davor lag diese Schnittstelle bei der Scaleway SAS; der Wechsel hat den Anbieter getauscht, nicht die Datenkategorien. Seit dem 1. Oktober 2026 prüft dort auch der Seitenwächter, ob eine Änderung Ihre Beobachtungsanweisung betrifft. Einstufung und Kurzfassung eingehender Mails für Postvogt sowie Übersetzung und Zusammenfassung einer Klangskript-Aufnahme ohne GPU-Sitzung folgen (beschlossen, noch nicht umgestellt).
- GPU-Sitzungen — Klangskript, Open Notebook, der Podcast-Begleiter und die eigene Instanz — laufen weiter bei der Scaleway SAS in Frankreich und Polen, ebenso die Einbettungen Ihrer Wissensbasis und die beiden Dienste auf Abruf für die Klangskript-Aufnahme (dort die Transkription) und für Postvogt. Eine Live-Instanz wird nach der Sitzung zerstört.
Ihr Browser leitet aus Ihrem Login lokal einen Schlüssel ab. Für Inhalte verbindet er sich direkt mit der Verarbeitung — am Kern-Server vorbei. Der Schlüssel verlässt Ihr Gerät nie.
Zwei Dienste weichen von diesem Bild ab, in entgegengesetzte Richtungen. Die
eigene Instanz verschiebt die Verarbeitung auf eine GPU-Maschine, die für
die Dauer der Sitzung nur Ihrem Konto gehört und danach zerstört wird — dort
gibt es kein anderes Konto, dem gegenüber wir Trennung begründen müssten. Das
Terminal verlässt unser Haus in die andere Richtung: Es zeigt die
Kommandozeile Ihres eigenen Rechners, der Browser verbindet sich mit
127.0.0.1, und weder Tastenanschläge noch Ausgaben nehmen den Weg über unsere
Server. Es ist deshalb kein Dienst von uns, sondern eine Anzeige.
In dieselbe Richtung geht die Python-Sandbox. Damit der Assistent Zahlen ausrechnet, statt sie zu erzeugen, kann er kleine Python-Programme schreiben und ausführen lassen — eine Tabelle auswerten, eine Frist bestimmen, nachvollziehen, was eine Formel tut. Dieses Programm läuft in Ihrem Browser, nicht auf unseren Servern. Es erreicht genau eine Adresse, nämlich die Programmbausteine auf unserem eigenen Server, und sonst nichts — keine fremden Dienste, nicht einmal unsere eigenen Schnittstellen. Ihre Datei verlässt dafür Ihr Gerät nicht.
Ehrlich dazu gehören zwei Sätze. Was das Programm ausgibt, geht an das Modell — es ist ja die Antwort auf die Frage, die Sie gestellt haben, und nimmt denselben Weg wie der Text eines Anhangs ohnehin. Neu ist daran kein Empfänger. Und: Die Sandbox liest die Originaldatei, nicht nur den daraus gewonnenen Text. Sie kann damit Dinge zutage fördern, die die Textextraktion nicht erfasst hätte — weitere Tabellenblätter, Formeln, eingebettete Objekte. Derselbe Weg, derselbe Empfänger, mehr von der Datei.
Ihre Ergebnisse — Sie wählen die Stufe
Für gespeicherte Ergebnisse (Chat-Verläufe, Dokumente samt Auswertung, Klangskript-Ergebnisse, Recherche-Berichte) wählen Sie je Kategorie selbst:
- Zero-Knowledge (Voreinstellung): Im Browser verschlüsselt; bei uns liegt nur ein Datenblock, den wir nicht lesen können.
- Klartext: Lesbar auf unseren Servern gespeichert — ausschließlich, wenn Sie das für die betreffende Kategorie ausdrücklich einschalten.
- Flüchtig: Es wird nichts gespeichert; nach Sitzungsende verworfen.
Live- und Rohdaten (Audio-Streams) bleiben in jeder Stufe flüchtig. Fest verschlüsselt und nicht umstellbar sind Ihre Wissensbasis, die Postvogt-Auszüge sowie Vertragstext und zitierte Klauseln des Fristenwächters: Eine lesbare Ablage würde dort keine Funktion ermöglichen, sondern nur Risiko schaffen. Anders die Termine des Fristenwächters: Den von Ihnen gewählten Titel, das Laufzeitende, die Kündigungsfrist und die Angaben zur automatischen Verlängerung kann unser Kern-Server lesen, weil er daraus die Erinnerung berechnet und verschickt. Die Erinnerungs-E-Mail enthält Titel und Termin, nie den Vertragsinhalt.
Wo wir ehrlich sein müssen
Ein Punkt verdient offene Worte statt Marketing: Postvogt (die E-Mail-Triage) muss auch dann laufen, wenn Sie nicht am Gerät sind. Damit das geht, ist Ihre Postfach-Konfiguration zusätzlich so verschlüsselt, dass unsere Verarbeitungsebene sie für einen Hintergrundlauf öffnen kann. Das heißt ehrlich gesagt: Für Hintergrundläufe kann unsere Verarbeitungsebene bei Scaleway Ihre Postfach-Zugangsdaten entschlüsseln — unser Kern-Server kann es nicht. Sie verbinden Postfächer immer über ein App-Passwort, nie Ihr Hauptpasswort; E-Mail-Inhalte werden nur im Arbeitsspeicher verarbeitet, der Mailtext wird außerhalb Ihres Postfachs nicht gespeichert, gesendet wird ausschließlich von Ihnen. Was einen Lauf überdauert, ist ein Auszug je Mail — Absender, Betreff, Kategorie, eine Kurzfassung —, den die Verarbeitungsebene auf einen Schlüssel Ihres Kontos verschlüsselt; lesbar ist er nur in Ihrem Browser, und nach 30 Tagen wird er gelöscht.
Eine Ausnahme wählen Sie selbst: Verbinden Sie den Matrix-Bot, erzeugt Postvogt je Mail zusätzlich eine Meldung — Absender, Betreff, Sprache, Kurzfassung und die Kennung der Mail —, und die ist so verschlüsselt, dass unser Bot-Dienst sie öffnen kann, sonst könnte er sie nicht in Ihren Raum schreiben. Sie wartet höchstens sieben Tage und wird gelöscht, sobald der Bot sie gepostet hat. Welche Kategorien gemeldet werden, stellen Sie ein; Spam-Verdacht ist voreingestellt aus. Schreiben Sie im Thread einer Mail, liest die Verarbeitungsebene diese eine Mail live aus Ihrem Postfach, soweit der Bot sie für eine Übersetzung oder einen Antwortentwurf braucht, und der Bot-Dienst gibt sie dafür an das Sprachmodell des Chats weiter — nur im Arbeitsspeicher, ohne Speicherung. Einen Entwurf legt er erst nach Ihrem „ja” ab; gesendet wird ausschließlich von Ihnen.
Matrix-Bot — die zweite Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Der Matrix-Bot ist ein Assistent in Ihren Matrix-Räumen. Einen Messenger betreiben wir nicht: Sie legen auf einem Homeserver einen Bot-Benutzer an, wir melden uns damit an. Adresse, Benutzer-ID und Passwort des Bots liegen ausschließlich verschlüsselt vor — auf unserem Kern-Server steht keine dieser Angaben im Klartext. Raum-Inhalte werden nur im Arbeitsspeicher verarbeitet, nicht auf Platte geschrieben und nicht protokolliert. Mit Postvogt-Abo kommt eine Meldung je neuer Mail hinzu, die unser Bot-Dienst öffnen kann, siehe oben. Den Zugang entziehen Sie jederzeit ohne uns, indem Sie das Passwort des Bot-Benutzers ändern oder sein Gerät auf dem Homeserver abmelden.
Welcher Homeserver, ist Ihre Entscheidung — und sie wiegt schwerer, als sie aussieht. Technisch funktioniert jeder, auch ein Konto bei einem öffentlichen Anbieter. Wir empfehlen nachdrücklich einen eigenen, denn die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt den Nachrichtentext, nicht die Umstände: Der Betreiber des Homeservers sieht, wer mit wem in welchem Raum ist, wann und wie viel geschrieben wird, die IP-Adressen aller verbundenen Geräte — und Raumnamen, Themen und Mitgliederlisten im Klartext, denn in Matrix wird nur die Nachricht selbst verschlüsselt, nicht der Zustand des Raums. Ein Raum, der nach einem Mandat benannt ist, verrät seinen Gegenstand über den Namen. Hinzu kommt, dass der Homeserver die Geräteliste jedes Kontos verwaltet: Wer ihn kontrolliert, kann versuchen, ein weiteres Gerät hinzuzufügen, das künftige Nachrichten mitliest — dagegen hilft nur gegenseitige Geräteverifikation. Ein fremder Homeserver ist zudem kein Auftragsverarbeiter von uns; diese Strecke bewerten und verantworten Sie selbst. Wer nicht selbst betreiben will, kann betriebsfertige Matrix-Server mieten (etwa etke.cc) — auch dorthin haben wir keine Geschäftsbeziehung.
Der Punkt, der offene Worte verlangt, ist der Wissenszugriff: Schalten Sie ihn ein, erhält der Bot-Dienst einen Schlüssel zu Ihrer Wissensbasis und kann sie lesen, solange die Verbindung besteht — bisher konnte das ausschließlich Ihr Browser. Ohne diese Ausnahme wäre der Bot ohne Ihr Firmenwissen unterwegs, denn im Raum sitzt kein Browser, der entschlüsseln könnte. Die Funktion ist standardmäßig aus, Sie entscheiden. Antworten mit Wissen erscheinen nur in Räumen, in denen jedes anwesende Mitglied auf Ihrer Freigabeliste steht; Abschalten entzieht dem Dienst den Schlüssel, spätestens eine Minute später ist der Zugriff beendet. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist der Matrix-Bot gesperrt.
Web-Recherche — die dritte Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Wenn Sie die Web-Recherche nutzen (standardmäßig ist sie aus), verlassen Suchanfragen unsere Infrastruktur. Das ist eine bewusste Ausnahme von unserem Grundsatz, und wir benennen sie lieber, als sie zu verstecken.
So sieht die Einwilligung aus: Tragend ist die Wahl eines Suchanbieters in den Einstellungen. Beim ersten Einschalten im Chat nennt ein einmaliger Hinweis den Empfänger und dessen Aufbewahrung; er muss bestätigt werden. Danach steht der Schalter für die Web-Recherche auf „an”, und ein Klick schaltet ihn für die laufende Sitzung ab. Vor jeder einzelnen Suche oder jedem Seitenabruf fragt der Chat nicht mehr nach. Eine Ausnahme: Ist in derselben Antwortrunde bereits fremder Text eingeflossen — eine abgerufene Seite, ein Suchergebnis oder Zeilen aus Ihrer angebundenen Datenbank —, wird jede weitere Anfrage nach draußen vorher mit ihrem Inhalt angezeigt und geht erst nach Bestätigung hinaus. Denn eine Seite kann Anweisungen enthalten, die wie ein Teil Ihrer Frage aussehen.
So sieht es konkret aus: Das Modell formuliert aus Ihrer Frage kurze Suchbegriffe. Erkannte personenbezogene Angaben werden vor dem Absenden automatisiert durch Platzhalter ersetzt. Jede Suchanfrage und jede abgerufene Seite erscheint während der Antwort sichtbar über ihr, bei jeder Suche mit dem Anbieter, an den sie ging. Die Anfrage läuft über unseren eigenen Server in Nürnberg zu den Suchmaschinen. Abgerufen werden nur Adressen, die im Gespräch bereits vorkamen oder die eine Suche in derselben Antwortrunde geliefert hat.
Der Dienst Recherche fragt weiterhin: Er legt Ihnen die geplanten Suchanfragen im Wortlaut vor und schickt sie erst nach Ihrer Freigabe ab. Was Sie einmal freigegeben haben, wird danach nur noch gelesen.
Was die Suchmaschine bekommt: die Suchbegriffe und die IP-Adresse unseres Servers. Was sie nicht bekommt: Ihre IP-Adresse, Ihre Kontokennung, einen Sitzungsbezug, Ihre Dokumente oder Chat-Verläufe. Auf unserem Suchserver entsteht kein Protokoll der Anfragen — auch nicht vorübergehend.
Beim Suchanbieter entsteht eines. Dieser Satz gehört unmittelbar neben den vorigen, sonst wäre er durch Auslassung irreführend. Sie wählen den Suchanbieter in den Einstellungen selbst; zur Wahl steht derzeit Staan (European Search Perspective, Paris), ein Gemeinschaftsunternehmen von Qwant und Ecosia mit eigenem europäischen Index. Dieser Anbieter bewahrt nach eigener Auskunft Suchanfrage, Zeitpunkt und Marktkennung 25 Monate auf und nutzt sie, um sein Ranking zu verbessern — ein eigener Zweck des Anbieters, nicht eine Verarbeitung auf unsere Weisung. Sein Auftragsverarbeitungsvertrag stellt sich in Ziffer 2 zudem auf den Standpunkt, Suchanfragen seien keine personenbezogenen Daten. Diese Rechtsauffassung teilen wir nicht. Wir haben den Vertrag am 20. September 2026 angenommen und dem Anbieter zugleich schriftlich erklärt, dass für uns Anhang 1 desselben Vertrags gilt: Dort steht die Suchanfrage als verarbeitete Datenkategorie, mit der Bereitstellung des Dienstes als Zweck. Wie sich das zur Aufbewahrung für das eigene Ranking verhält, haben wir erfragt. Eine Antwort steht aus; das Ergebnis halten wir hier fest.
Warum wir die Funktion trotzdem anbieten: Ohne sie recherchieren Nutzer bei einer großen Suchmaschine selbst und fügen das Ergebnis in den Chat ein. Dann verlässt die Anfrage ihren eigenen Rechner, mit ihrer IP-Adresse, ihrem Browser und ihrem dortigen Konto. Die Funktion nicht anzubieten schützt also niemanden, sie verlagert die Preisgabe nur an eine Stelle, die wir nicht mehr benennen können.
Der Unterschied zur Suche bei einem großen Anbieter ist damit nicht „wir suchen für Sie unsichtbar”, sondern: minimale abgeleitete Suchbegriffe statt Ihrer vollen Frage, kein Personenbezug beim Suchanbieter, europäische Infrastruktur, keine Nutzung für Training. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist die Funktion gesperrt.
Kalender — die vierte Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Sie binden Ihren eigenen Kalender an, über CalDAV. Einen Kalender betreiben wir nicht, und wir speichern keinen einzigen Termin: Ihr Kalender bleibt die Ablage, wir lesen und schreiben nur darin. Das ist keine Bescheidenheit, sondern die einfachere Bauweise — ein eigener Kalender hieße, eine zweite Quelle der Wahrheit zu führen, sie mit Ihrer abzugleichen und Ihnen die Termine anschließend wieder aufs Handy zu exportieren.
Wer Ihren Kalenderserver betreibt, ist Ihre Entscheidung, und er ist kein Auftragsverarbeiter von uns. Wie beim Homeserver: Sie wählen ihn, Sie haben den Vertrag mit ihm, wir übermitteln auf Ihre Weisung dorthin. Nutzen Sie den Kalender Ihres bestehenden Anbieters, gilt für diese Strecke dessen Datenschutzerklärung, nicht unsere.
Zugangsdaten und Kalenderadresse liegen bei uns nur verschlüsselt. Für eine Frage aus dem Chat entschlüsselt Ihr Browser sie und reicht sie mit der Anfrage weiter; die Verarbeitungsebene hält sie für die Dauer dieses einen Aufrufs und danach nicht mehr. Geschrieben wird nie ungefragt: Der Assistent zeigt Ihnen, was er anlegen, ändern oder löschen würde, und tut es erst nach Ihrer Freigabe. Beim Ändern und Löschen darf er außerdem nur Einträge anfassen, die er unmittelbar vorher in Ihrem Kalender gefunden hat — er kann sich keinen Termin ausdenken, den es nicht gibt.
Die Stelle, die offene Worte verlangt, ist die Verbindung mit dem Matrix-Bot: Damit der von sich aus erinnern kann, muss er Ihre Kalender-Zugangsdaten öffnen können, denn im Raum sitzt kein Browser, der das täte. Das heißt ehrlich gesagt: Der Bot-Dienst kann Ihre Kalender-Zugangsdaten entschlüsseln, solange er läuft — dieselbe Ausnahme wie beim Wissenszugriff, aus demselben Grund. Erinnerungen erscheinen nur in Räumen, in denen jedes anwesende Mitglied auf Ihrer Freigabeliste steht, und mit ihnen stehen Termininhalte auf Ihrem Homeserver. Ohne Matrix bleibt es beim Chat, und dort gibt es diese Ausnahme nicht. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist die Kalender-Anbindung gesperrt.
Nextcloud — die fünfte Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Sie können Ihre eigene Nextcloud anbinden; der Assistent liest dann Dateien darin und legt Ergebnisse nach Ihrer Bestätigung dort ab. Wie beim Kalender gilt: Ihre Nextcloud ist kein Auftragsverarbeiter von uns, sondern Ihr eigenes System. Ihre Unterlagen ziehen nicht zu uns um.
Die Stelle, die offene Worte verlangt, ist die Reichweite des Zugangs. Ein Nextcloud-App-Passwort lässt sich nicht auf einen Ordner beschränken — es erreicht das ganze Laufwerk Ihres Kontos. Das ist eine Eigenschaft von Nextcloud, keine Entscheidung von uns, aber Sie sollen sie kennen, bevor Sie den Zugang eintragen. Wem das zu weit reicht, der hinterlegt statt dessen einen passwortgeschützten Freigabe-Link auf einen Ordner; dann entfallen Kontakte, Deck, Dateisuche und Kalender, weil die am Konto hängen und nicht am Ordner. Freigaben ohne Passwort nehmen wir nicht an: Ohne Passwort wäre der gespeicherte Eintrag keine Zugangsberechtigung, sondern ein Geheimnis in Adressform.
Der Zugang liegt verschlüsselt in Ihrem Tresor und wird für den einzelnen Abruf in Ihrem Browser geöffnet. Was ausdrücklich nicht passiert: Kein Pfad, kein Dateiname und keine Zugangsdaten landen in einem Protokoll, in einer Fehlermeldung oder in einer Antwort — ein Pfad wie „/Mandanten/Meier GmbH/Kündigung.pdf” sagt, wer Ihr Mandant ist. Zurückgezogen wird der Zugang in Ihrer Nextcloud, nicht bei uns: App-Passwort widerrufen oder Freigabe löschen. Eine Schaltfläche bei uns wäre eine, die von unserem Zutun abhinge. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist die Anbindung gesperrt.
Die eigene Datenbank — die sechste Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Sie können Ihre eigene Datenbank anbinden (PostgreSQL oder MySQL/MariaDB); der Assistent stellt dann lesende Abfragen, jede einzelne zeigt Ihnen vorher Ziel und vollständigen SQL-Text zur Bestätigung. Wie bei Nextcloud und Kalender gilt: Ihre Datenbank ist kein Auftragsverarbeiter von uns, sondern Ihr eigenes System.
Nur lesende Anweisungen sind zulässig — technisch erzwungen über eine Schlüsselwort-Erlaubnisliste und eine schreibgeschützte Transaktion, nicht nur durch eine Bitte an das Sprachmodell. Die Verbindung läuft verschlüsselt (TLS), und wir prüfen den Servernamen gegen die von Ihnen angegebene Adresse; einen unverschlüsselten Rückfall gibt es nicht. Welche Adressen bei Ihnen dafür freigeschaltet sein müssen, zeigt Ihnen die Oberfläche, damit Sie sie an Ihre Firewall weitergeben können.
Der Zugang liegt verschlüsselt in Ihrem Tresor und wird für den einzelnen Abruf in Ihrem Browser geöffnet. SQL-Text, Host, Datenbankname und die gelieferten Werte landen in keinem Protokoll und keiner Fehlermeldung. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ist die Anbindung gesperrt.
Ein eigener Suchanbieter — die siebte Stelle, an der wir ehrlich sein müssen
Sie können die Websuche an einen Anbieter richten, mit dem Sie den Vertrag haben und für den Sie Ihren eigenen Schlüssel hinterlegen: Brave Search oder Perplexity Search. Beide sind amerikanische Unternehmen. Das ist der Punkt, an dem eine unserer Zusagen eine Grenze bekommt, und wir schreiben sie lieber hin, als sie im Kleingedruckten zu lassen: Unsere Anbieterwahl bleibt europäisch. Ihre muss es nicht sein.
Warum wir das überhaupt anbieten, ist dieselbe Überlegung wie bei der Websuche insgesamt. Wer eine Suchmaschine abonniert hat, benutzt sie — notfalls im anderen Fenster, mit der eigenen IP-Adresse, dem eigenen Browser und dem eigenen dortigen Konto, und kopiert das Ergebnis herüber. Die Möglichkeit nicht anzubieten hält keine einzige Anfrage von diesen Anbietern fern; sie verlagert sie nur dorthin, wo wir nichts mehr davon abtrennen können.
Was wir abtrennen: Der Anbieter bekommt die abgeleitete Suchanfrage und die Adresse unseres Servers in Nürnberg — nicht Ihre IP-Adresse, nicht Ihre Kontokennung, keinen Sitzungsbezug. Ihr Schlüssel liegt bei uns verschlüsselt, wird für den einzelnen Aufruf in Ihrem Browser geöffnet und durchgereicht, nie gehalten. Die oben beschriebene Einwilligung, sichtbare Anfragen und die Prüfung auf personenbezogene Angaben gelten unverändert.
Was wir nicht abtrennen können, und das ist der ehrliche Teil: Ihr Schlüssel ist gegenüber dem Anbieter eine gleichbleibende Kennung. Er kann die Anfragen einander zuordnen, die unter Ihrem Schlüssel eintreffen. Bei unserem eigenen Anbieter geht das nicht, weil dort alle Anfragen aus einem Topf kommen. Was der Anbieter darüber hinaus tut und wie lange er aufbewahrt, steht in seinen Bedingungen — er ist Ihr Vertragspartner, nicht unser Auftragsverarbeiter, und wir können für ihn nichts zusagen.
Deshalb ist die Funktion aus, bis Sie sie je Anbieter einschalten. Sie ist nie voreingestellt, läuft nie ohne Ihren Schlüssel, und bei einer Störung fällt die Suche nicht stillschweigend auf unseren Anbieter zurück — eine Anfrage, die Sie an Ihren Anbieter gerichtet haben, landet nicht ersatzweise woanders. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht bleibt die Websuche gesperrt, auch mit eigenem Schlüssel: Ein Vertrag zwischen Ihnen und einer Suchmaschine heilt keinen Bruch der Schweigepflicht.
Unsere Versprechen
- Flüchtig, wo es geht. Live-Verarbeitung hinterlässt nichts; die Instanz wird nach der Sitzung zerstört.
- Europäische Infrastruktur ohne US-Mutter. Alle Dienstleister, die wir beauftragen, sitzen in der EU (Deutschland, Frankreich, Polen, Niederlande, Österreich); keiner gehört zu einem US-Konzern. Diese Zusage gilt für unsere eigene Anbieterwahl. Sie hindert Sie nicht daran, für die Websuche einen eigenen Anbieter mitzubringen — auch einen amerikanischen; siehe unten.
- Zero-Knowledge-Konfiguration. Selbst wir können Ihre Glossare und eigenen Vorgaben nicht lesen.
- Kein Passwort-Reset, der Ihre Inhalte wiederherstellt. An seine Stelle treten Recovery-Codes. Ein verlorener Schlüssel ist der Preis dafür, dass wir ihn nicht haben — das kommunizieren wir offen, statt eine Hintertür einzubauen.
- Getrennte Wege für Berufsgeheimnisträger — geplant, noch nicht in Betrieb. Wer unter gesetzliche Schweigepflicht fällt (§ 203 StGB), darf nach unserer eigenen Regel nicht über die Standard-Verarbeitung laufen. Diese Regel ist im System durchgesetzt: Chat, Dokumente, Web-Recherche, Matrix-Bot, Kalender, Nextcloud, die eigene Datenbank, die Bilderzeugung und die eigene Instanz sind für solche Konten serverseitig gesperrt. Der gesonderte Pfad selbst ist bislang nicht gebaut. Der Anbieter dafür steht fest (IONOS SE, Deutschland), und die § 203-Klausel steht in dessen Vertragsbedingungen; was fehlt, ist die schriftliche Bestätigung, dass sie für unseren Vertrag gilt — die verlangen wir uns selbst, bevor dort etwas verarbeitet werden darf. Verarbeitet wird dort bis heute nichts. Bis das steht, können wir Berufsgeheimnisträger nicht bedienen, und wir sagen das lieber, als eine Zusage offenzulassen, die man erst beim Vertragsschluss bemerkt.
Für die, die es nachprüfen wollen
Das Besondere an unserem Ansatz: Sie müssen den Versprechen oben nicht vertrauen,
Sie können sie im Quellcode nachlesen. Er liegt unter
git.souveraene-systeme.de
und steht unter der AGPL-3.0-or-later. Die Stellen, auf die es hier ankommt:
frontend/src/lib/auth/ für die Schlüssel-Ableitung im Browser,
core/src/core/security.py und tiers.py für die Zugriffsprüfungen.
Angemeldete Nutzer sehen die Datengrenze
außerdem im Tresor der Anwendung live an einem eigenen Beispiel: links der
Klartext auf dem eigenen Gerät, rechts genau der verschlüsselte Block, den unsere
Infrastruktur je zu sehen bekommt.
Nach der Veröffentlichung verlinken wir hier direkt die relevanten Stellen:
- Wie Inhalte nach der Verarbeitung im Speicher überschrieben werden
- Dass der Kern-Server nur verschlüsselte Blöcke entgegennimmt
- Wie der Schlüssel im Browser abgeleitet wird und ihn nie verlässt
- Die vollständige Liste der Dienstleister und was sie tun (siehe unten)
Dienstleister (Sub-Prozessoren)
| Dienstleister | Sitz | Wofür | Vertrag |
|---|---|---|---|
| Hetzner Online GmbH | Deutschland (Objektspeicher: Falkenstein) | Kern-Server (Verwaltung, lesbare Erinnerungsdaten des Fristenwächters, verschlüsselte Blöcke); Objektspeicher für die Dateien Ihrer Wissensbasis — ausschließlich Chiffrat, dazu Objektkennung, Bytegröße und Zeitstempel | AVV nach Art. 28 DSGVO, Fassung vom 2026-08-31 (nennt die verschlüsselten Datei-Blöcke ausdrücklich) |
| netcup GmbH | Deutschland (Nürnberg) | Dauer-Verarbeitungsebene seit 2026-08-30: Chat, Dokumenten-Verarbeitung einschließlich Texterkennung, Matrix-Bot samt Dateianhängen, Sprachnachrichten und Postvogt-Meldungen, Seitenwächter — jeweils nur im Arbeitsspeicher, ohne Speicherung. Getrennt davon der Suchserver für die optionale Web-Recherche (nur Suchbegriffe, von Ihnen genannte Adressen und die aus deren veröffentlichten Verzeichnissen ermittelten Unteradressen) | AVV nach Art. 28 DSGVO, Fassung vom 2026-08-30 |
| AKI.IO GmbH | Deutschland (Berlin) | Modell-Schnittstelle des Chats seit 2026-09-21: erzeugt die Antwort aus Ihrer Nachricht, im Matrix-Raum auf Ihre Bitte auch aus einer Mail, die Sie übersetzen oder beantworten lassen. Zweite Aufgabe: Einstufung und Kurzfassung eingehender Mails für Postvogt (seit 28. September 2026) — je Mail der Mailtext im Durchgang, zurück kommen Kategorie, Sprache und Kurzfassung. Dritte Aufgabe: semantische Prüfung des Seitenwächters (seit 1. Oktober 2026) — der Unterschied einer von Ihnen benannten Seite und Ihre Beobachtungsanweisung im Durchgang, ohne die Adresse der Seite; zurück kommt, ob die Änderung Ihre Anweisung betrifft. Vierte Aufgabe: Übersetzung und Zusammenfassung einer Klangskript-Aufnahme ohne GPU-Sitzung (beschlossen, noch nicht umgestellt) — der Transkripttext im Durchgang, wenn Sie eine Übersetzung oder Zusammenfassung anstoßen, nie das Audio; zurück kommt die Übersetzung oder Zusammenfassung. Sieht den übergebenen Text und die Antwort im Durchgang, nicht Ihre Identität — wir rufen mit unserem eigenen Zugang auf. Rechenzentren ausschließlich in Deutschland; Inhalte werden vertraglich nicht protokolliert, gespeichert oder ausgewertet. Unterauftragnehmer: AIME GmbH (Berlin, GPU-Hardware) und ScaleUp Technologies GmbH & Co. KG (Hamburg, Rechenzentrumsbetrieb). Zweiter Zweck: Bilderzeugung (seit 25. September 2026): sieht die Bildbeschreibung, beim Bearbeiten das Ausgangsbild und das erzeugte Bild, ebenfalls ohne Ihre Identität; für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt | Reseller-Rahmenvertrag mit AVV nach Art. 28 DSGVO, beidseitig unterzeichnet am 2026-09-22 |
| Scaleway SAS | Frankreich / Polen | GPU-Sitzungen (Klangskript, Open Notebook, Podcast-Begleiter, eigene Instanz); die Einbettungen Ihrer Wissensbasis, mit denen die Suche darin arbeitet; Dienste auf Abruf für die Klangskript-Aufnahme (Transkription) und für Postvogt; Objektspeicher für die Modellgewichte (keine Kundendaten). Die Modell-Schnittstelle des Chats liegt seit dem 2026-09-21 nicht mehr hier, die für die Einstufung und Kurzfassung bei Postvogt seit dem 2026-09-28 nicht mehr, die für die semantische Prüfung des Seitenwächters seit dem 2026-10-01 nicht mehr; die für Übersetzung und Zusammenfassung einer Klangskript-Aufnahme ohne GPU-Sitzung wechselt ebenfalls zur AKI.IO GmbH | AVV nach Art. 28 DSGVO |
| Kommunitas GmbH (All-Inkl.com) | Deutschland | E-Mail-Postfach (nur Metadaten/Korrespondenz) | AVV nach Art. 28 DSGVO |
| European Search Perspective (Qwant/Ecosia) | Frankreich (Paris), Infrastruktur OVH (FR) | Suchindex für die optionale Web-Recherche, sofern Sie diesen Anbieter wählen (nur Suchbegriffe) | AVV am 2026-09-20 angenommen, Ziffer 2 schriftlich widersprochen; Aufbewahrung 25 Monate |
| Anexia Holding GmbH (Klagenfurt) · Anexia Cloud Solutions GmbH (Klagenfurt) · Anexia Cloud Solutions GmbH (Karlsruhe) | Österreich / Deutschland | Unterauftragnehmer der netcup GmbH (Rechenzentrums- und Personalleistungen) | über den AVV mit netcup eingebunden |
Die Zahlungsabwicklung steht nicht in dieser Tabelle, obwohl wir sie beauftragen. Guthaben laden Sie über die Mollie B.V. (Amsterdam, Niederlande) auf. Für die Zahlung selbst ist Mollie eigenständig Verantwortlicher und nicht unser Auftragsverarbeiter: Als Zahlungsinstitut unterliegt das Unternehmen eigenen aufsichtsrechtlichen Pflichten — Geldwäscheprävention, Aufbewahrung, Betrugsabwehr — und richtet sich dabei nicht nach unserer Weisung. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO gibt es dafür korrekterweise nicht; insoweit gilt die Datenschutzerklärung von Mollie. An Mollie geben wir den Betrag, eine allgemein gehaltene Beschreibung und Ihre Kontokennung — nicht Ihren Namen und nicht Ihre E-Mail-Adresse. Zurück erhalten wir Betrag, Zeitpunkt, Zahlungsart und Ausgang; Ihre Karten- und Bankdaten sehen wir nie, sie liegen ausschließlich bei Mollie.
Nicht in dieser Tabelle stehen Server und Anbieter, die Sie selbst wählen — Ihr Matrix-Homeserver, Ihr Kalenderserver, Ihre Nextcloud, Ihre eigene Datenbank und ein von Ihnen mitgebrachter Suchanbieter. Sie sind keine Sub-Prozessoren von uns, weil wir sie nicht beauftragen: Sie schließen den Vertrag, Sie bestimmen den Anbieter, und wir übermitteln auf Ihre Weisung dorthin. Für Ihr Verarbeitungsverzeichnis sind sie Empfänger, nicht Teil unserer Auftragsverarbeiter-Kette.
Über E-Mail versenden wir grundsätzlich keine Inhalte, identifizierenden Informationen oder Sitzungsdaten — auch nicht an Sie, auch nicht in Support-Anfragen. E-Mail dient nur Metadaten, Abrechnung, Anmeldevorgängen und allgemeiner Korrespondenz.
Für Ihre Datenschutzbeauftragten
Sie brauchen keine eigene IT-Rechtsabteilung, um uns zu prüfen. Diese Unterlagen liegen offen — Sie müssen sie nicht anfordern und nicht auf eine Antwort warten:
- Übersicht der technischen und organisatorischen Maßnahmen (Art. 32 DSGVO) — was gebaut ist, und in einem eigenen Abschnitt, was nicht
- Liste der Unterauftragnehmer — mit den Empfängern, die ausdrücklich keine sind, und warum
- Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 Abs. 1) und das Verzeichnis der Verarbeitungen im Auftrag (Art. 30 Abs. 2)
- Schwellwertprüfung nach Art. 35 — je Verarbeitung, auch dort, wo das Ergebnis „keine Folgenabschätzung” ist
- Ablauf bei Datenschutzverletzungen (Art. 33/34)
Das AVV-Muster selbst liegt noch nicht vor. Die beiden Anlagen oben sind fertig und können unverändert angehängt werden; der Vertragstext ist in anwaltlicher Bearbeitung. Wir schreiben das hierhin, statt es zuzusagen und später zu liefern — wer einen Vertrag braucht, soll vorher wissen, woran er ist.
Fragen, die diese Unterlagen nicht beantworten: markus@souveraene-systeme.de
Änderungsprotokoll
Änderungen an Datenverarbeitung oder Dienstleistern tragen wir hier nach — damit sichtbar bleibt, dass nichts still verschoben wird.
| Datum | Änderung |
|---|---|
| 2026-10-04 | Arbeitsabläufe laufen auf Wunsch nach Zeitplan, ohne dass Sie zusehen. Stellen Sie einen Zeitplan scharf, führt unser Server in Nürnberg (netcup GmbH) den Ablauf zur gewählten Uhrzeit aus und legt das Ergebnis verschlüsselt ab; lesen können Sie es nur in Ihrem Browser, nach 30 Tagen wird es gelöscht. Die Schritte beantwortet das Sprachmodell des Chats (AKI.IO GmbH). Nennt ein Schritt eine Suche oder eine Adresse, ruft unser Abrufserver sie unter dem eigenen Namen SouveraeneSystemeWorkflow ab, nach Prüfung jeder Anfrage auf personenbezogene Angaben und unter Beachtung der robots.txt der Seite. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-10-02 | Postvogt: Einstufung und Kurzfassung laufen jetzt bei der AKI.IO GmbH. Umgestellt am 28. September wie am 27. September angekündigt, hier nachgetragen. Die Datenkategorien ändern sich nicht: je eingehender Mail der Mailtext im Durchgang, zurück kommen Kategorie, Sprache und Kurzfassung — ohne Ihre Identität. Die Scaleway SAS sieht diese Mails seither nur noch beim Abholen aus Ihrem Postfach. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-10-01 | Seitenwächter: die semantische Prüfung läuft jetzt bei der AKI.IO GmbH. Umgestellt wie am 27. September angekündigt; dabei wechselt auch das Sprachmodell zu DeepSeek V4.1 Flash, weil die AKI.IO GmbH die bisherige Fassung am 9. Oktober einstellt. Die Datenkategorien ändern sich nicht: der Unterschied der Seite und Ihre Anweisung im Durchgang, ohne die Adresse der Seite und ohne Ihre Identität. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-29 | Kopf dieses Berichts richtiggestellt. Er sagte, wir sähen Ihre Inhalte nicht und der Kern-Server nie Klartext. Das galt nur für die Voreinstellung; wer für eine Ergebniskategorie ausdrücklich Klartext wählt, dessen Ergebnisse liegen lesbar im Kern. Die englische Fassung sagte das bereits. |
| 2026-09-28 | Bilderzeugung ist freigeschaltet, seit dem 25. September — hier verspätet nachgetragen. Dienstleister und Datenweg wie am 25. September beschrieben: Die AKI.IO GmbH sieht die Bildbeschreibung, beim Bearbeiten das Ausgangsbild, und das erzeugte Bild — ohne Ihre Identität. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-27 | Klangskript ohne GPU-Sitzung: Übersetzung und Zusammenfassung wechseln zur AKI.IO GmbH (beschlossen, noch nicht umgestellt). Lassen Sie eine Aufnahme ohne GPU-Sitzung übersetzen oder zusammenfassen, erzeugt das künftig ein Sprachmodell der AKI.IO GmbH in Berlin statt der Scaleway SAS — derselbe Dienstleister, der die Antworten des Chats erzeugt, mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland. Dorthin geht der Transkripttext im Durchgang, nie das Audio und nicht Ihre Identität. Die Transkription selbst bleibt bei der Scaleway SAS, weil die AKI.IO GmbH keine Spracherkennung anbietet; ebenso das Diktat, das nur transkribiert. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-27 | Seitenwächter: die semantische Prüfung wechselt zur AKI.IO GmbH (beschlossen, noch nicht umgestellt). Ob eine Änderung Ihre Beobachtungsanweisung betrifft, prüft ein Sprachmodell. Diese Modell-Schnittstelle wechselt von der Scaleway SAS zur AKI.IO GmbH in Berlin — demselben Dienstleister, der die Antworten des Chats erzeugt, mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland; bisher war sie an dieser Stelle nicht genannt. Die Datenkategorien ändern sich nicht: der Unterschied der Seite und Ihre Anweisung im Durchgang, ohne die Adresse der Seite und ohne Ihre Identität. Der Seitenwächter selbst läuft weiter bei der netcup GmbH in Nürnberg. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-27 | Postvogt: Einstufung und Kurzfassung wechseln zur AKI.IO GmbH (beschlossen, noch nicht umgestellt). Die Modell-Schnittstelle, über die Postvogt jede eingehende Mail einstuft, ihre Sprache erkennt und sie kurz zusammenfasst, wechselt von der Scaleway SAS zur AKI.IO GmbH in Berlin — demselben Dienstleister, der die Antworten des Chats erzeugt, mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland. Die Datenkategorien ändern sich nicht: der Mailtext im Durchgang, ohne Ihre Identität. Die Verarbeitungsebene von Postvogt bleibt bei Scaleway. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-27 | Postvogt im Matrix-Raum. Ist der Matrix-Bot verbunden, erzeugt Postvogt je neuer Mail der von Ihnen gewählten Kategorien eine Meldung — Absender, Betreff, Sprache, Kurzfassung und die Kennung der Mail. Sie ist so verschlüsselt, dass unser Bot-Dienst sie öffnen kann, nicht unser Kern-Server; gelöscht wird sie, sobald der Bot sie gepostet hat, spätestens nach sieben Tagen. Auf Ihre Bitte im Raum liest die Verarbeitungsebene eine einzelne Mail aus Ihrem Postfach, und der Bot übersetzt sie über das Sprachmodell des Chats (AKI.IO GmbH). Antwortentwürfe legt er erst nach Ihrem ausdrücklichen „ja” in Ihrem Postfach ab; gesendet wird nie von uns. Kein neuer Dienstleister. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-26 | Zwei Beschreibungen richtiggestellt. Fristenwächter: Fest verschlüsselt sind Vertragstext und zitierte Klauseln; den gewählten Titel, das Laufzeitende, die Kündigungsfrist und die Angaben zur Verlängerung kann der Kern-Server lesen, weil er daraus die Erinnerung verschickt — das stand hier bisher als verschlüsselt. Web-Recherche im Chat: Seit dem 14. August fragt der Chat nicht mehr vor jeder Suche oder jedem Seitenabruf nach; tragend ist die Wahl des Suchanbieters samt einmaligem Hinweis, eine Bestätigung verlangt er nur noch, wenn in derselben Antwortrunde bereits fremder Text eingeflossen ist. An der Verarbeitung ändert sich nichts; kein neuer Dienstleister. |
| 2026-09-25 | Bilderzeugung wechselt vor ihrem Start zur AKI.IO GmbH. Vorgesehen war bisher der AI Model Hub der IONOS SE; dorthin ist nie etwas geflossen. Die Bilderzeugung läuft künftig über denselben Dienstleister wie der Chat und ist noch nicht freigeschaltet. Er sieht die Bildbeschreibung, beim Bearbeiten das Ausgangsbild, und das erzeugte Bild — ohne Ihre Identität. Abgelegte Bilder werden in Ihrem Browser verschlüsselt. Jedes erzeugte Bild trägt eine maschinenlesbare Kennzeichnung als KI-erzeugt. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-22 | Eigene Datenbank anbindbar (optional): Der Assistent stellt lesende Abfragen an Ihre PostgreSQL- oder MySQL/MariaDB-Datenbank, jede einzelne vor dem Absenden mit Ziel und vollständigem SQL-Text zur Bestätigung. Kein neuer Dienstleister — Ihre Datenbank ist Empfängerin, kein Sub-Prozessor. Verbindung nur mit TLS und geprüftem Servernamen, keine Schreibzugriffe. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-09-20 | Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Suchanbieter angenommen. Staan (European Search Perspective) war seit dem 3. August ohne diesen Vertrag im Einsatz; das ist seit dem 20. September nicht mehr so. Zugleich haben wir dem Anbieter schriftlich erklärt, dass wir seiner Ziffer 2 — Suchanfragen seien keine personenbezogenen Daten — nicht folgen, sondern uns auf Anhang 1 des Vertrags stützen. Kein neuer Dienstleister, keine neue Datenkategorie, unveränderte Aufbewahrungsfrist von 25 Monaten. |
| 2026-09-05 | Assistenten können das Kanban lesen und ändern. Im Chat geht das ohne Zutun — dort liegt Ihr Schlüssel ohnehin im Browser, es verlässt nichts das Gerät. Für den Matrix-Bot ist es ein eigener Haken in der Einrichtung, standardmäßig aus: dann erhält der Bot-Dienst einen Schlüssel, der ausschließlich das Kanban öffnet — nicht Ihre Wissensbasis, nicht Ihre Dokumente, nicht Ihre Chats. Der Wissenszugriff schließt ihn nicht ein und er nicht den Wissenszugriff. Jede Änderung im Raum verlangt vorher ein ausdrückliches „ja”; Lesen fragt nicht. Kein neuer Dienstleister, kein neuer Weg nach draußen. |
| 2026-09-04 | Das Brett heißt jetzt Kanban. Nur der Name und die Darstellung ändern sich: die drei Spalten sind farbig unterlegt, damit man auf einen Blick sieht, was ansteht, läuft und fertig ist. Was gespeichert wird, wo und wie verschlüsselt, bleibt unverändert; kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-31 | Zahlungsabwicklung richtiggestellt: Die Mollie B.V. ist für die Zahlung eigenständig Verantwortlicher und nicht unser Auftragsverarbeiter; sie steht deshalb nicht mehr in der Tabelle oben, sondern im Absatz darunter. An der Verarbeitung ändert sich nichts — die Einordnung war falsch benannt. Ebenfalls richtiggestellt: der getrennte Verarbeitungsweg für Berufsgeheimnisträger (§ 203 StGB) ist entworfen, aber nicht gebaut; die IONOS SE steht deshalb nicht mehr als Auftragsverarbeiter in der Tabelle. Die serverseitigen Sperren für solche Konten bestehen unverändert. |
| 2026-08-30 | Fehler & Wünsche: Eine neue Seite nimmt Fehler- und Änderungsmeldungen entgegen. Eine Meldung enthält Titel, Beschreibung, Art und Ihre Kontokennung — nie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse oder Inhalte aus den Modulen; Anhänge gibt es bewusst nicht. Der Kern führt die Meldung; für die Bearbeitung wandert sie in einen Entwicklungs-Tracker auf eigener Hardware des Betreibers (ein Kleinrechner in dessen Wohnung, nur über ein privates Netz erreichbar). Das ist kein neuer Dienstleister, weil es kein Dritter ist. Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht dürfen melden — aus demselben Grund. Zwei Dinge, die Sie wissen sollten: Über dem Beschreibungsfeld steht die Bitte, keine Mandanten- oder Kundendaten einzutragen, und eine Kontolöschung entfernt die Meldung bei uns, nicht den Eintrag im Tracker; er trägt danach eine Kennung ohne Personenbezug. |
| 2026-09-21 | Die Modell-Schnittstelle des Chats ist von Scaleway zur AKI.IO GmbH gewechselt — ein deutscher Anbieter mit Rechenzentren ausschließlich in Deutschland, Kette AKI.IO → AIME GmbH (Berlin) → ScaleUp Technologies (Hamburg). Das ist der Dienst, der aus Ihrer Nachricht die Antwort erzeugt. Die Datenkategorien ändern sich nicht: der Text im Durchgang, die Antwort, technische Zählwerte — ohne Ihre Identität. Nicht mitgewechselt sind die Einbettungen der Wissensbasis und die Transkription; beide bleiben, wo sie waren. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht ändert sich nichts, der Chat bleibt für sie gesperrt. |
| 2026-08-30 | Die Dauer-Verarbeitungsebene ist von Scaleway zu netcup umgezogen. Chat, Dokumenten-Verarbeitung, Matrix-Bot und Seitenwächter laufen seither auf einem eigenen Server im Rechenzentrum Nürnberg. Kein neuer Dienstleister — netcup betreibt seit 2026-07-29 den Suchserver —, aber eine deutlich breitere Rolle: dieser Server sieht nun dieselben Inhalte, die zuvor bei Scaleway durchliefen. Der Auftragsverarbeitungsvertrag wurde dafür am 2026-08-30 neu gezogen; die drei Anexia-Gesellschaften sind als weitere Auftragsverarbeiter bestätigt. GPU-Sitzungen, die Modell-Schnittstelle des Chats und die Dienste auf Abruf für Klangskript und Postvogt bleiben bei Scaleway. |
| 2026-08-27 | Python-Sandbox: Der Assistent kann rechnen statt raten — er schreibt ein kleines Programm, und das läuft in Ihrem Browser, nicht bei uns. Kein neuer Dienstleister, kein neuer Weg nach draußen: Was das Programm ausgibt, geht denselben Weg zum Modell wie der Text eines Anhangs. Ein Unterschied ist zu nennen: Die Sandbox liest die Originaldatei und kann deshalb mehr davon sichtbar machen als die reine Textextraktion. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht nicht gesperrt — es gibt hier keinen Empfänger, den eine Sperre erreichen würde, und der Empfänger der Ausgabe ist nicht neu. |
| 2026-08-26 | Brett eingeführt: eine Aufgabentafel mit Spalten und Karten, allein oder von den Mitgliedern eines Vorgangs geteilt. Liegt im Kern und ist fest verschlüsselt — eine lesbare Ablage gibt es dafür nicht. Kein neuer Dienstleister, keine neue Datenkategorie. |
| 2026-08-26 | Aufgaben-Bots: benannte Assistenten mit eigener Anweisung und eigener Werkzeugauswahl, je Bot ein eigenes Matrix-Konto. Sie laufen auf der bestehenden Verarbeitungsebene und benutzen dieselben Dienste wie der Chat; kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-22 | Dateien in der Wissensbasis: Was bisher nicht ablegbar war, liegt jetzt im Objektspeicher der Hetzner Online GmbH in Falkenstein — beim selben Anbieter wie der Kern-Server. Ihr Browser verschlüsselt jede Datei vor dem Hochladen; im Speicher liegen ausschließlich Chiffrat, eine Objektkennung ohne Dateinamen, die Bytegröße und ein Zeitstempel. Eine Klartext-Stufe gibt es für Dateien nicht. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-21 | Firmen, Vorgänge und Vorlagen eingeführt: gemeinsames Arbeiten mehrerer Konten an Akten, mit Vorlagen für wiederkehrende Abläufe. Neu ist eine Gruppe von Betroffenen, die bisher nicht vorkam: die in einer Akte benannten Dritten. Alles liegt im Kern; Vorlagen und Brett sind fest verschlüsselt, Vorgangsschritte und Vertragsdaten nach Ihrer Wahl. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-14 | Eigener Suchanbieter: Ein Konto kann die Websuche an Brave Search oder Perplexity Search richten, mit dem eigenen Vertrag und dem eigenen Schlüssel des Kunden. Beide sind amerikanische Unternehmen und keine Sub-Prozessoren von uns — sie stehen deshalb nicht in der Tabelle oben. Standardmäßig aus, nie voreingestellt, nie ohne Kundenschlüssel, kein stillschweigender Rückfall auf unseren Anbieter, für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. Unsere eigene Anbieterwahl bleibt unverändert europäisch. |
| 2026-08-11 | Der Assistent kann Einträge in Ihre Wissensbasis schreiben — auf Ihre Bitte hin und nach Rückfrage im jeweiligen Schritt, im Chat, in einem Workflow oder im Matrix-Raum. Eine Zustimmung gilt genau einem Schreibvorgang. Die Wissensbasis bleibt in jedem Fall verschlüsselt. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-11 | Terminal eingeführt: Anzeige der Kommandozeile Ihres eigenen Rechners in der Anwendung. Der Browser verbindet sich mit Ihrem Rechner; Inhalte erreichen uns nicht. Kein neuer Dienstleister, keine neue Datenkategorie. |
| 2026-08-10 | Nextcloud-Anbindung: zweiter Zugangsmodus über einen passwortgeschützten Freigabe-Link auf einen Ordner, als Alternative zum App-Passwort, das stets das ganze Laufwerk erreicht. Weniger Datenkategorien statt mehr — Kontakte, Deck, Dateisuche und Kalender entfallen in diesem Modus. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-09 | Web-Recherche: Nennen Sie eine Startadresse, werden die Adressen unterhalb davon aus den veröffentlichten Verzeichnissen der Zielseite ermittelt (robots.txt, sitemap.xml) und Ihnen vor dem Abruf zur Auswahl vorgelegt. Kein rekursiver Abruf, kein Seiteninhalt bei der Ermittlung. Der Suchserver in Nürnberg sieht damit auch diese ermittelten Adressen. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-07 | Matrix-Bot verarbeitet Sprachnachrichten aus dem Raum. Neue Datenkategorie auf der bestehenden Verarbeitungsebene: Roh-Audio und damit die Stimme des Sprechers, ausschließlich im Arbeitsspeicher, nach der Transkription überschrieben. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-06 | Bewerbungs-Vorauswahl entfernt. Die Funktion und die zugehörige Inhaltsklasse wurden ersatzlos zurückgebaut: Der Abgleich von Bewerbungen gegen ein Anforderungsprofil ist eine Bewertung persönlicher Eignung und fällt damit in einen Bereich, den die KI-Verordnung als hochriskant benennt. Diese Verantwortung wollen wir Kleinstbetrieben nicht unbemerkt mitverkaufen. |
| 2026-08-05 | Recherche als eigener Dienst: ein Auftrag, dazu freigegebene Suchanfragen und am Ende ein Bericht mit nummerierten Quellen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Web-Recherche im Chat; kein neuer Dienstleister. |
| 2026-08-04 | Support-Chat und Tickets eingeführt. Der Support-Chat antwortet allein aus dem Handbuch, speichert nichts und ist für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt; ein Ticket erreicht nur den Kern-Server und ist für uns lesbar. |
| 2026-08-03 | Eigene Instanz eingeführt (optional): eine GPU-Maschine, die für die Dauer der Sitzung allein Ihrem Konto gehört und danach zerstört wird. Neue Rollen beim bestehenden Dienstleister Scaleway — dedizierte GPU-Instanzen und Objektspeicher für die Modellgewichte (keine Kundendaten). Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht nicht freigegeben. |
| 2026-08-03 | Nextcloud-Anbindung eingeführt (optional): Der Assistent liest Dateien in Ihrer eigenen Nextcloud und legt Ergebnisse nach Bestätigung dort ab. Kein neuer Dienstleister — Ihre Nextcloud ist Empfängerin, kein Sub-Prozessor. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-08-03 | Kalender-Anbindung eingeführt (optional): Der Assistent liest und schreibt in Ihrem eigenen CalDAV-Kalender; wir speichern keine Termine. Kein neuer Dienstleister — Ihr Kalenderserver ist Empfänger, kein Sub-Prozessor. Jede Änderung wird vorher bestätigt. Neu ist eine Rolle: Bei angebundenem Kalender und genutztem Matrix-Bot kann die Verarbeitungsebene die Kalender-Zugangsdaten öffnen, damit der Bot von sich aus erinnern kann. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-08-03 | Suchanbieter in den Einstellungen wählbar. Die selbstgehostete Metasuche liefert nach Sperrungen durch die Suchmaschinen praktisch keine Ergebnisse mehr; als Alternative steht Staan (European Search Perspective) zur Wahl, mit offengelegter Aufbewahrungsfrist von 25 Monaten. |
| 2026-08-01 | Mitarbeiterkonten: Ein Kontoinhaber kann Mitarbeitern eigene Konten mit eigenem Schlüssel geben. Verbrauch und Deckel sieht der Inhaber, Inhalte seiner Mitarbeiter nicht. Kein neuer Dienstleister. |
| 2026-07-31 | Matrix-Bot eingeführt: Assistent im Matrix-Raum des Kunden, betrieben als Dauerprozess auf der bestehenden Verarbeitungsebene (Scaleway). Kein neuer Dienstleister, aber eine neue Rolle: Bei ausdrücklich eingeschaltetem Wissenszugriff kann die Verarbeitungsebene die Wissensbasis des Kontos lesen. Für Konten mit gesetzlicher Schweigepflicht gesperrt. |
| 2026-07-31 | Postvogt legt je Lauf einen verschlüsselten Auszug an (Absender, Betreff, Kategorie, ein Satz — nie der Mailtext), lesbar nur im Browser des Kunden, Löschung nach 30 Tagen. |
| 2026-07-29 | Optionale Web-Recherche im Chat eingeführt (standardmäßig aus). Neuer Dienstleister: netcup GmbH (Nürnberg) als Suchserver, mit den Unterauftragnehmern der Anexia-Gruppe. |
| 2026-07-21 | Erste Fassung. |
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